Die Kosten einer privaten Krankenversicherung sind vom individuellen Tarif abhängig und können daher stark variieren. Grundsätzlich können die Versicherungsnehmer selbst entscheiden, welche Leistungen sie versichern möchten. Umfangreichere Tarife mit Zusatzleistungen, etwa mit Einbettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung oder Leistungen für LASIK-Operationen, sind in der Regel entsprechend teurer als herkömmliche Grundleistungspakete. Des Weiteren richtet sich die Höhe der Beiträge auch nach Alter, Beruf und Vorerkrankungen des zu Versichernden.

Im Normalfall setzt sich der Beitrag zur privaten Krankenversicherung aus drei großen Bestandteilen zusammen. Dem Risikoanteil, der die Krankheitskosten abdeckt, dem Sparanteil, der dafür sorgt, dass die Beiträge auch im Alter möglichst stabil bleiben und dem Verwaltungskostenanteil, der die Kosten des Versicherungsunternehmens deckt.

Die Höhe der Prämien für eine private Krankenversicherung hängen davon ab, ob eine Selbstbeteiligung vertraglich vereinbart wurde. Durch diese lassen sich die Beiträge teilweise merklich senken. Für einen gewissen Teil der Krankheitskosten muss der Versicherte dann allerdings selbst aufkommen. Von vielen privaten Krankenversicherungen werden Bonusprogramme angeboten, bei denen pro Jahr einige gezahlte Beiträge zurückerstattet werden. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der Versicherte die Leistungen das Jahr über nicht in Anspruch genommen hat.